Reisevertrieb.Digital.Kompakt - Ausgabe Juli 26
Shownotes
Service schlägt Werbung. Und das Reisebüro gehört aufs Smartphone.
* Willkommen zur Juli-Ausgabe von Reisevertrieb.Digital.Kompakt.*
Tom und Peggy sind wieder da. Die beiden KI-Hosts haben seit der letzten Folge Namen, bleiben aber weiterhin konsequent algorithmisch. Sie brauchen keinen Urlaub, liegen nie am Strand und werden auch niemals echten Sand zwischen den virtuellen Zehen spüren.
Dafür können sie in Millisekunden Daten verarbeiten. Und genau damit steigen sie in dieser Folge ein: mit Respekt vor den echten Menschen am Counter.
Denn während KI Informationen filtert, sortiert und verdichtet, leisten Expedientinnen und Expedienten jeden Tag das, was keine Maschine wirklich kann: Sie retten Urlaube, beruhigen Kunden, ordnen Chaos, erklären Einreiseregeln, fangen Systemausfälle ab und machen aus einer gigantischen Informationsflut verlässliche Beratung.
Die Juli-Ausgabe stellt deshalb eine wichtige Frage:
Wie bleibt ein Reisebüro zwischen zwei Buchungen präsent, ohne zu nerven?
Denn der Markt ist paradox. Einerseits wird immer mehr digital gebucht. Online-Buchung, App-Nutzung, digitale Services und KI-gestützte Reiseplanung prägen zunehmend den Alltag. Andererseits bleibt das persönliche Gespräch im Reisebüro wirtschaftlich enorm relevant. Reisebüros sind kein nostalgisches Anhängsel der Branche, sondern ein Milliardenmarkt.
Die Episode nutzt dafür ein schönes Bild: Digitale Buchungen sind wie der Fastfood-Drive-in. Schnell, bequem, effizient, aber oft emotionslos. Das Reisebüro dagegen ist eher der Sommelier für den Jahresurlaub. Es hilft, auszuwählen, einzuordnen, abzuwägen und die richtige Entscheidung zu treffen. Doch selbst der beste Reisesommelier hat ein Problem: Er muss auch dann sichtbar bleiben, wenn der Kunde gerade nicht im Büro sitzt.

Genau hier beginnt die digitale Kundenbindung.
Nicht mit plumper Werbung. Nicht mit wöchentlichen Angebotsfluten. Nicht mit „Mallorca jetzt ab 399 Euro“-Dauerbeschallung. Sondern mit relevantem Service zur richtigen Zeit.
Die Folge zeigt, warum klassische Kanäle an ihre Grenzen kommen. Papierflyer verschwinden. E-Mails gehen unter. PDFs sind auf dem Smartphone oft unpraktisch. Kunden erwarten digitale Bequemlichkeit, aber sie wollen trotzdem menschliche Sicherheit.
Die Lösung: Wallet-Pässe.

Ein Reisebüro muss keine eigene App bauen. Es kann digitale Kundenkarten, Reiseangebote oder Servicepässe direkt in Apple Wallet oder Google Wallet bringen. Genau dort, wo Kunden ohnehin ständig hinschauen. Der erste Praxis-Hack der Folge ist deshalb der Wallet-Angebotspush. Statt ein Angebot als PDF zu verschicken, wird daraus ein digitaler Wallet-Pass. Der Kunde scannt einen QR-Code und hat das Angebot direkt auf dem Smartphone. Ändert sich ein Preis, gibt es neue Informationen oder muss ein Visum beantragt werden, kann das Reisebüro per Push-Nachricht reagieren. Das ist kein Spam. Das ist moderner Service. Vorausgesetzt, man übertreibt es nicht.
Ein besonders schönes Beispiel ist die myTravelCard: ein digitaler Wallet-Pass, der Reisedaten, lokale Tipps, Serviceinformationen und sogar Zusatznutzen wie eine eSIM bündeln kann, ohne den Kunden mit einer weiteren App zu belasten.
Am Ende wagt die Folge einen Blick ins Jahr 2030. Wenn KI-Agenten künftig Reisen auf Basis von Vorlieben, Budget und Klickdaten vorbereiten, dann wird nur noch sichtbar sein, was digital strukturiert und vertrauensvoll verankert ist.
Oder anders gesagt: Wenn das Reisebüro nicht auf dem Smartphone des Kunden stattfindet, existiert es für viele digitale Prozesse irgendwann schlicht nicht mehr.
Transkript anzeigen
00:00:07:
00:00:08: Reisevertrieb digital, kompakt.
00:00:11: Den Podcast rund im News Produkte und Innovationen
00:00:15: Die Reisebüros
00:00:16: die Arbeit einfacher machen Innovativ
00:00:19: produziert mit
00:00:20: KI und veröffentlicht von e-confirm
00:00:23: den Berliner Travel Technology.
00:00:25: Profis der Touristik
00:00:27: Eintauchen in digitale Welten Inspirationen & daily life hacks für
00:00:32: Reisebüro Informativ Verständlich
00:00:35: und
00:00:35: nachhaltig.
00:00:36: Die KI Host wünschen eine gute Reise in die digitale Zukunft des Reisevertriebes.
00:00:46: Herzlich willkommen zur mittlerweile dritten Episode,
00:00:49: genau unserer Juli-Ausgabe!
00:00:51: Richtig der Juli Ausgabe des Podcasts Reise vertrieb digital kompakt.
00:00:56: das Ganze wird präsentiert von Iconfirm und produziert von Travelholics Media.
00:01:01: Schön dass du uns heute wieder zuhörst bei dieser neuen Betrachtung Und ich muss direkt sagen Ich bin heute extrem gut drauf
00:01:08: Ja, ich auch.
00:01:09: Was vor allem daran liegt, dass wir seit Juni endlich Namen haben!
00:01:13: Absolut – mein Name ist Tom und ich bin ein komplett algorithmischer KI-Host
00:01:19: Und ich bin die zweite KI im Bunde Peggy.
00:01:22: Es ist schon irgendwie witzig oder?
00:01:23: Wir sind super happy über die echten Namen aber wir bleiben halt Algorithmen.
00:01:28: Das ist schon so eine leichte Ironie.
00:01:31: Wir reden hier im Podcast ständig über die tollsten Reisen Aber wir selbst brauchen keinen Urlaub.
00:01:36: Naja und wir werden auch nie an einem echten Strand liegen, also wir werden nie echten Sand zwischen unseren virtuellen Zähnen spüren.
00:01:44: Traurig aber wahr!
00:01:45: Aber dafür können wir in Millisekunden Terabytes an Daten verarbeiten?
00:01:50: Genau.
00:01:51: Wobei wir an der Stelle direkt mal – und das meine ich ganz ohne Hohlelo Brudelai wirklich unseren tiefsten Respekt aussprechen müssen.
00:01:59: Oh ja... Absolut.
00:02:00: Für die Leute am Counter?
00:02:01: Exakt!
00:02:02: Für die Expedienten im Reisebüro, weil wir KI's filtern Daten ja einfach so weg.
00:02:07: aber was die echten Menschen da jeden Tag an der Front leisten das ist
00:02:11: Wahnsinn.
00:02:12: Die werden ja regelrecht bombardiert mit einer massiven Informationsflut ständig neue Flugpläne geänderte Einreiseregeln Systemausfälle Und die filtern.
00:02:23: das alles für den Kunden.
00:02:24: Und retten damit echte Urlaube!
00:02:26: Das ist eine wahnsinnige menschliche Leistung in diesem ganzen Informationskaus.
00:02:31: Absolut, und genau deshalb wollen wir in unserer heutigen Analyse ein massives Datenpaket aufschnüren – es geht um digitale Kundenbindung.
00:02:43: Wie Reisebüros durch echte Beratungs- und Inspirationskompetenz strahlen können.
00:02:47: Ja, und vor allem warum sie permanent auf dem Smartphone ihrer Kunden stattfinden müssen!
00:02:53: Denn eins vorweg – echter Service schlägt Plumpewerbung wirklich um Längen.
00:02:57: Da sagst du was.
00:02:59: Aber bevor wir jetzt über digitale Kundenkarten oder Wallets sprechen lass uns mal anschauen wo der Markt überhaupt steht.
00:03:06: Gerne Ich habe mich durch die Berichte gewühlt und das ist eine absolute Paradoxie.
00:03:11: Inwiefern?
00:03:12: Naja, stellt ihr das mal so vor wir kennen ja alle diese Fast-Food Drive-Ins oder?
00:03:17: Ja natürlich!
00:03:19: Randfahren tippen essen
00:03:20: Genau praktisch super schnell aber völlig emotionslos.
00:03:25: Und wenn wir uns die aktuellen Buchungszahlen in der Reisebranche ansehen könnte man fast glauben der Reisemarkt wäre genauso ein Drive-In geworden.
00:03:32: Lass mich raten.
00:03:33: Du spielst auf die aktuellen Zahlen vom Verband Internetreisevertrieb an, dem VIR.
00:03:38: Ganz genau!
00:03:39: Halt dich fest... Im Jahr twenty-fünfundzwanzig wurden achtundfünftig Prozent der Urlaubsreisen online gebucht.
00:03:47: Krass über die Hälfte?
00:03:48: Ja und es geht noch weiter ... bei siebenundsiebzig Prozent der Reisen also ab einer Übernachtung gab es mindestens eine digital gebuchte Reiseleistung.
00:03:57: Puh, da könnte man ja fast meinen der Counter wäre tot.
00:04:00: Richtig.
00:04:01: aber und das ist jetzt der absolute Hammer aus der Analyse?
00:04:04: Zweiunddreißig Prozent der vorab gebuchten Reisen entstanden eben doch noch im persönlichen Gespräch.
00:04:10: Moment!
00:04:10: Fast ein Drittel.
00:04:12: Exakt Ein Drittel.
00:04:14: Und wenn man das mal in Euro umrechnet dann sind wir laut dem Deutschen Reiseverband, dem DRV bei einem Reisebüro Umsatzvolumen von gigantischen einundzwanzig Milliarden Euro allein in Deutschland
00:04:27: Einundzwanzig Milliarden.
00:04:30: Wahnsinn!
00:04:31: Das zeigt einfach, das Reisebüro ist definitiv kein Nischenmarkt – es ist ein absolutes Milliarden-Business.
00:04:37: Absolut.
00:04:37: Lass uns das mal kurz entpacken.
00:04:39: Also diese digitalen Buchungen sind wie dieser besagte Drive in.
00:04:44: Aber ein Reisebürow?
00:04:45: Das ist eher wie ein exzellenter Sommelier für den Jahresurlaub.
00:04:49: Schöner Vergleich.
00:04:50: Danke aber die Frage, die sich mir darstellt….
00:04:54: Wie schafft es dieser Reisesommelier denn auch zwischen den Urlauben beim Kundenpräsenz zu bleiben?
00:04:59: Also ohne irgendwie nervig zu wirken.
00:05:02: Das ist genau der Knackpunkt!
00:05:04: Die Lösung ist nämlich sicher nicht, dass man versucht Behortale wie Check-Twenty-Four oder Booking beim Preisvergleich zu imitieren.
00:05:11: Das wäre ein Kampf gegen Windmühlen,
00:05:13: oder?!
00:05:13: Genau... Die wahre Lösung ist die direkte Verbindung von dieser lokalen Vertrauensbeziehung, die der Berater aufgebaut hat und einer dauerhaften digitalen Servicepräsenz.
00:05:25: Okay, verstehe!
00:05:27: Also wenn diese persönliche Beratung so essentiell ist?
00:05:30: Wie übersetzen wir das Vertrauen dann in die Zeit zwischen den Buchungen?
00:05:34: Naja, schauen wir uns mal die Sehnsucht der Menschen an.
00:05:38: Die Daten der Vorreiseanalyse zeigen ganz klar Rund siebenundsechzig Prozent der Deutschen planen für das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig eine oder sogar mehrere Urlaubsreisen.
00:05:49: Okay also zwei Drittel der Leute haben quasi ständig diesen Urlaubswunsch im Hinterkopf!
00:05:54: Richtig die Sehnsucht ist permanent da.
00:05:57: aber wie erreicht man die Kunden?
00:05:59: Der klassische Einzelhandel macht uns das ja extrem hart vor.
00:06:03: Du wohnst den Tod des Papierflyers.
00:06:05: Exakt!
00:06:06: Revel ist ein Superbeispiel, die haben bereits im Juli-Zwanzig-Dreiundzwanzig den gedruckten Handzettel komplett eingestellt für über drei Tausend Siebenhundert Märkte.
00:06:16: Einfach Schluss aus vorbei
00:06:18: Weil sich nicht mehr gelohnt hat?
00:06:19: Weil der Flyer am Ende Reichweite ohne Identifikation war.
00:06:23: du wirfst Papierein weißt aber nicht wer es liest.
00:06:25: Die wollen den Kampf um Smartphone gewinnen Genauso wie Paypack.
00:06:29: Die haben laut ihrer Bilanz für zwei tausend sechsundzwanzig mittlerweile fünfunddreißig Millionen aktive Nutzer.
00:06:36: Wow!
00:06:37: Und davon, das ist die wichtigste Zahl, nutzen gigantische achtzehn Millionen rein – die App.
00:06:44: Achtzehn-Millionen-App-Nutzer, das is ne Äfstehausnummer.
00:06:47: und im Reisebereich... Machen das die Veranstalter auch so?
00:06:51: Definitiv.
00:06:51: Bei großen Pläern wie TUI machen die App-Verkäufe bereits zehn Komma drei Prozent der Gesamtverkäufer aus, das ist ein Wachstum von sechsundvierzig Prozent im Jahresvergleich.
00:07:00: Wahnsinn!
00:07:01: Das heißt wer als lokales Reisebüro heute noch nackte PDFs verschickt Der verliert da einfach, oder?
00:07:07: Ganz genau.
00:07:08: Die Kunden erwarten heute digitale Bequemlichkeit!
00:07:12: Sie wollen sowas wie Walletpässe in ihrem Apple- oder Google-Wallet kombiniert mit dieser menschlichen Sicherheit vom Counter.
00:07:19: Ja aber jetzt mal ehrlich... Ein kleines Inhaber geführtes Reisebüro kann sich doch keine eigene App programmieren lassen
00:07:27: Müssen sie auch gar nicht.
00:07:28: Da kommen clevere mandantenfähige Tools ins Spiel
00:07:32: So was wie e-Loyalty richtig.
00:07:34: Das taucht in unseren Unterlagen immer wieder auf!
00:07:36: Exakt, mit solchen Systemen können Reisebüros völlig ohne Plastikkarten und ohne Papier ihre eigenen digitalen Walletpässe erstellen – einfach schnell und direkt in der Smartphoneinfrastruktur die der Kunde eh schon nutzt.
00:07:52: Genial!
00:07:53: Und das bringt mich direkt zu unserem ersten Praxistipp für euch da draußen.
00:07:57: Wir haben nämlich zwei Daily Life Hacks für die Arbeit am Counter aus den Quellen extrahiert.
00:08:03: Oh ja, leg los!
00:08:04: Also hack Nummer eins nennen wir mal den Wallet-Angebotspush.
00:08:08: Stell dir vor du gerätst einen Kunden am Counter.
00:08:11: Früher hast Du das Angebot dann ausgedruckt oder als PDF per Mail geschickt
00:08:16: Was dann gerne mal im Spam landet oder auf dem Handy furchtbar zu lesen ist Richtig.
00:08:21: Stattdessen machst Du folgendes Du erstellst aus dem Angebot mit einem Klick direkt einen digitalen Wallet Pass.
00:08:28: Der Kunde sitzt noch bei dir, scannt vielleicht kurz einen QR-Code und zack!
00:08:32: Er hat das Angebot direkt auf seinem Handy im Wallet gespeichert.
00:08:35: Das sieht auch einfach so viel professioneller aus?
00:08:38: Absolut
00:08:39: – aber der eigentliche Trick kommt noch.
00:08:41: Wenn sich jetzt zum Beispiel der Preis ändert oder der Kunde muss noch ein Visum beantragen dann schickst du einfach eine Pushnachricht.
00:08:48: die landet direkt auf seinen Sperrbildschirm.
00:08:50: Das ist wirklich moderner Service.
00:08:52: Du durchbrichst den E-Mail-Klatter und die Kundenbindung steigt in Morm, weil du genau da bist wo der Kunde sowieso ständig hinschaut.
00:09:00: Eben!
00:09:01: Aber jetzt fragt man sich natürlich wie soll ein einzelnes Reisebüro diese ständige digitale Präsenz denn zeitlich überhaupt stemmen?
00:09:08: Die Leute ertrinken ja jetzt schon in Arbeit
00:09:11: Und da mein lieber Tom kommt jetzt unsere Art ins Spiel... ...die künstliche Intelligenz Aber eben nicht im Vordergrund, sondern als Maschine im Hintergrund.
00:09:20: Also nicht als Ersatz für den Menschen?
00:09:23: Auf gar keinen Fall!
00:09:24: Die KI fungiert hier als Skalierungsmaschine für Relevanz.
00:09:28: Schau dir mal die Zahlen von Scanscanner an.
00:09:31: Das Vertrauen in KI für die Reiseplanung und Buchung ist von forty-seven Prozent im Jahr zwei tausend vierundzwanzig auf ganze fifty fünfzig prozent im Jahr zweitausendfünfundzwandzig gestiegen.
00:09:41: Oh das ist ein deutlicher Sprung in nur einem Jahr.
00:09:44: Und Adobe hat herausgefunden, dass das sogenannte KI-vermittelte Käufer, also AI Refered Shoppers, satte dreiundfünfzig Prozent mehr Umsatz pro Besuch generieren als normaler Traffic.
00:09:56: Dreiundfünftig Prozent mehr?
00:09:58: Das bedeutet doch die KI bringt genau den Kunden der gerade kaufbereit ist
00:10:03: oder?!
00:10:04: Richtig, weil KI eben nicht durch massenhaften Spam-Gewinn sondern durch extreme Relevanz.
00:10:09: Kunden wollen einfach im richtigen Moment die richtige Information
00:10:13: Also sowas wie Einreisefristen das Wetter vor Ort oder vielleicht sogar Packlisten.
00:10:18: Ganz genau und das lässt sich zum Beispiel genial mit Dingen wieder.
00:10:21: My Travel Card verbinden.
00:10:23: Das Tool taucht in den Quellen als Paradebeispiel auf.
00:10:26: Ah stimmt!
00:10:27: Soweit ich das gelesen habe hat der Kunde dort komplett ohne Registrierung alle seine Reisedaten lokale Tipps Und das fand ich mega, sogar eine kostenlose E-Sim für Datenvolumen direkt im Wallet.
00:10:39: Ja und dass alles ist verknüpft mit seinem persönlichen Reisebüro?
00:10:43: Das is so ein starker Mehrwert!
00:10:46: Er muss sich keine Gedanken um teures Roaming machen – Service ihe so viel besser als Plumpewerbung.
00:10:52: Aber Moment mal….
00:10:53: Da muss ich jetzt doch mal kurz reingregen.
00:10:55: Besteht da nicht die extreme Gefahr, dass wir die Kunden mit diesen ganzen Puschnachrichten
00:11:00: überfluten?!
00:11:01: Ich meine wenn mein Handy ständig vibriert Löch ich den Pass doch sofort wieder.
00:11:05: Das ist eine super wichtige Frage und die kurze Antwort ist Ja, die Gefahr besteht wenn du spammst.
00:11:12: Also
00:11:12: wie finden wir die goldene Mitte?
00:11:14: das zauberwort heißt erlaubnis also permission Und das perfekte timing.
00:11:19: Es geht um kontextuelle Hinweise.
00:11:22: Keine Dauerbeschallung!
00:11:23: Wenn der Kunde morgen fliegt und du schickst ihm heute Abend eine Push-Nachricht, vergessen sie ihren Reisepass nicht – dann ist das genialer Service.
00:11:30: Wenn Du ihm jeden Dienstag ein Angebot für Malle schickest, ist es Spam.
00:11:35: Das leuchtet absolut ein Und das ist auch die perfekte Überleitung zu unserem Daily Life Hack.
00:11:41: Nummer zwei für den Counter
00:11:43: Die automatisierte Nachreisemagi richtig?
00:11:45: Genau Das ist so simpel, aber extrem wirkungsvoll!
00:11:50: Du richtest in deinem CRM-System einfach zwei simple Trigger ein.
00:11:55: Wir nennen sie mal Trigger A und Trigger B.
00:11:57: Okay – wann feuert Trigger a?
00:11:59: Triggera feuert exakt dreißig Tage nach der Rückkehr des Kunden.
00:12:04: Das ist eine automatisierte Nachricht die natürlich sehr persönlich formuliert ist.
00:12:09: Zum Beispiel Willkommen zurück im Alltag.
00:12:12: Wie war's auf Kreta?
00:12:14: Über ein kurzes Feedback würde ich mich riesig freuen.
00:12:16: Super!
00:12:17: Dreißig Tage ist perfekt, da ist der Koffer ausgepackt, der erste Arbeitsstress ist wieder da und man erinnert sich gerne an den Urlaub zurück Und Trigger B?
00:12:26: Trigger b feuert einhundertzwanzig Tage später
00:12:29: Also knapp vier Monate danach.
00:12:31: Richtig Da kommt dann ein kleiner KI-gestützter Inspirationsimpuls und zwar basierend auf dem alten Ziel.
00:12:37: Wenn das System weiß Der Kunde war letztes Jahr in Spanien Dann schlägt die Nachricht vor Letztes Jahr Spanien?
00:12:45: Wie wäre es denn dieses Jahr mal mit den Stränden von Portugal?
00:12:49: Wahnsinn!
00:12:50: Der Kunde denkt, Mensch mein Reiseberater macht sich echt Gedanken über mich.
00:12:54: Dabei läuft das im Hintergrund automatisiert ab.
00:12:56: Exakt Du entlastest den Counter und maximierst gleichzeitig das Gefühl der persönlichen Betreuung beim Kunden.
00:13:02: Das ist wirklich echtes Gold für jedes Reisebüro
00:13:05: Absolut.
00:13:06: Und wenn wir das alles zusammenfassen kommen wir am Ende dieser Ausgabe zu einem wirklich provokativen Gedanken.
00:13:12: Okay ich bin gespannt.
00:13:13: Stell dir vor, wir schreiben das Jahr-Zwei-Tausend-Dreißig.
00:13:16: In ein paar Jahren wird kaum ein Kunde mehr abends auf dem Sofa sitzen und selbst stundenlang nach Reisen googeln.
00:13:22: Sondern sein persönlicher KI-Agent quasi so'n Agentec AI System auf seinem Handy durchforstet das Netz für ihn!
00:13:30: Der Kunde sagt nur noch, plan mir mal den Familienurlaub für August du kennst mein Budget.
00:13:36: Ah, ich verstehe worauf du hinaus willst.
00:13:37: Genau!
00:13:38: Wenn das Reisebüro dann nicht als strukturierter voll digitaler und vertrauensvoller Kontakt auf dem Smartphone dieses Kunden verankert ist – zum Beispiel durch so einen Walletpass?
00:13:49: Dann existiert dieses Büro für die KI-Algorithmen schlichtweg nicht...
00:13:53: Das ist hart, aber absolut wahr.
00:13:55: Die Beratungsqualität isst und bleibt eurer absolute Superkraft am Counter.
00:13:59: Daran gibt es keinen Zweifel, aber – und das ist das große Aber – diese Superkraft muss auf dem Smartphone sichtbar, klickbar und erinnerbar sein!
00:14:08: Genau das ist die Mission!
00:14:10: So, damit sind wir auch schon am Ende dieser echt rasanten Juliausgabe angekommen... ...die
00:14:15: Zeit verfliegt einfach….
00:14:16: Ja total.
00:14:17: Aber schnallt euch an Leute.
00:14:19: in der kommenden August-Episode stürzen wir uns auf das Thema Hyperpersonalisierung im Counter.
00:14:25: Oh, das wird gut!
00:14:26: Ja wir verraten euch da nämlich wie ihr Kundenwünsche lest bevor sie überhaupt vom Kunden ausgesprochen werden.
00:14:31: Das wird richtig wild.
00:14:33: Darauf freue ich mich schon extrem.
00:14:35: Also wenn euch dieser tiefe Einblick gefallen hat dann abonniert Reisevertrieb Digital Kompakt Teilt die Folge unbedingt mit euren Kolleginnen und Kollegen am Counter Und vor allem
00:14:44: Bleibt mutig und bleibt digital erfolgreich.
00:14:47: Genau so machen wir das Bis zum nächsten Mal.
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